Ein Kunstprojekt von Hubertus Wiendl, Regensburg, Deutschland, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einleitung

Das Augurismus Projekt stellt sich auf mehreren Ebenen die Frage, ob ein Versuch der Untersuchung von Aussagen über die Zukunft, hergeleitet aus der Betrachtung und Analyse der Gegenwart und Vergangenheit, nicht genauso kläglich scheitert, wie der Versuch, mit Beginn der Aufklärung, den Skeptizismus zu überwinden.  Individuelle Zukunft ist durch die Unkenntnis unserer Todesumstände eine Hypothese mit für uns offenen Ausgang, wo hingegen evolutionäre Zukunft durch wissenschaftliche Betrachtung der Vergangenheit und Gegenwart ein nicht zu leugnender durch Zufall generierter Prozeß wäre, welcher von den bereits erkannten Naurgesetzlichkeiten quasi als Spielregeln begrenzt wird. Naturgesetze sind mathematisch definiert. In der Mathematik läßt sich aber Zufall nicht beschreiben, sie schließt ihn aus. Von diesem Paradox ausgehend wollen wir uns dem Thema Augurismus nähern. Grundthesen dieses Forschungsprojektes zum Zufall sind: A) Algorithmen kennen keinen Zufall, B) Noch nicht Eingetretenes ist nicht berechenbar, C) Algorithmen engen unsere Autonomie ein, sie versklaven uns aus monitären Interessen, D) Algorithmen lassen Moral verschwinden, denn Big Data und der Zugriff auf big Data sind erschlichenes, geheim gehaltenes Herrschaftswissen das die Zukunft für manche berechenbarer und damit lukrativ macht. Das gleiche Prinzip wie beim Orakel von Delphi. Nur heute nennen wir es Ki. Künstliche Inteligenz.

Die menschliche Vorstellungskraft ist viel begrenzter als die Wirklichkeit.

Es ist primär ein künstlerisches Projekt und ein Angriff auf den freien Willen da dieser sich seine Definition mit der des Zufalls teilt. Wir mögen uns zwar durch das Postulat des Freien Willens vom Determinismus befreien, der Zufall versklavt uns scheinbar wieder! Denn der Mensch ist der Zufall, erst sein freier Wille generiert ihn, den Zufall. Lyrisch etwa: In unserer Freiheit liegt die Unberechenbarkeit unseres Lebens. 

Im Grunde gibt es keine gemeinsame Realität, alles nur Pareidolien - Jeder vergoldet sich einen anderen Scheiß...

work in progress...

"Augurenlächeln" Eine Eintagsfliege kennt keine Jahreszeiten, der Stein lacht!

Welchen Einblick ermöglicht eine homo sapiens timeline?

Ein wissenschaftstheoretisches Experiment, daß an Hand des für uns Sinn leeren Zufallsbildes eines Vogelkotes, Bild und Bildakt, Rezeption, Reproduktion und Kognition spielerisch untersucht.

Augurismus als Philosophie leitet sich ab vom lateinischen Wort Augur. Gegründet wurde die Philosophie  im Februar 2017 von Hubertus Wiendl in Regensburg, Deutschland.

Siehe hier zu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Augur

 

Augurismus als Philosophie setzt sich aus der Gesamtschau der Ergebnisse von Augurismus als Kunst - als Wissenschaft und Religion zusammen!

 

Zufall lässt sich nicht mathematisch darstellen. Bildlich wäre er aber z.B. ein gefundener Vogelkot.

 

Vogelkot: Gefunden am 24.7.2013 um 09:56:36 in Regensburg, Weinweg 53